Herzstück der Regio-S-Bahn auf Kurs

26.04.2017

Der Gewerbeverband Basel-Stadt hat den heute kommunizierten Variantenentscheid zum Herzstück Regio-S-Bahn erfreut zur Kenntnis genommen. Das Projekt bietet nicht nur verkehrstechnisch, sondern auch städtebaulich grosse Chancen. Für die KMU-Wirtschaft handelt es sich um das volkswirtschaftlich bedeutendste ÖV-Projekt der nächsten Jahrzehnte.

Mit der Variante «Hoch» haben sich die beiden Basel für eine Linienführung entschieden, welche die gestellten Anforderungen an das Herzstück erfüllt und gleichzeitig auf den Bau teurer und unnötiger Tiefbahnhöfe beim Bahnhof SBB und beim Badischen Bahnhof verzichtet. Mit den beiden neuen Haltestellen «Basel Mitte» und «Basel Klybeck» werden zwei der wichtigsten Arbeitsplatzgebiete des Kantons ideal erschlossen. Zudem ermöglicht der Bau eines neuen ÖV-Drehkreuzes auf dem geplanten «Margarethenplatz» eine wirkungsvolle Entlastung der bestehenden Passerelle und des Centralbahnplatzes.

UMFANGREICHE KOSTEN-NUTZEN-ANALYSEN

Der Gewerbeverband Basel-Stadt begrüsst es sehr, dass bei den verschiedenen Bestandteilen des Gesamtprojekts umfangreiche Kosten-Nutzen-Analysen durchgeführt wurden. Sie zeigen auf, dass der Bau des Herzstücks und der Zubringerbauwerke die Erreichbarkeit in der Region Basel massiv verbessert und damit einhergehend einen erheblichen volkswirtschaftlichen Mehrnutzen mit sich bringt. «Vom Herzstück und einer leistungsfähigen S-Bahn werden alle profitieren: Unternehmen, Arbeitnehmer, Konsumenten und Touristen», ist Gewerbedirektor Gabriel Barell überzeugt.

KLARES SIGNAL NACH BERN

Mit dem heutigen Variantenentscheid in Sachen Herzstück Regio-S-Bahn haben die beiden Basel weiterein deutliches Signal in Richtung Bundesbern gesendet. Die Region zeigt sich geeint im Willen, das Gesamtprojekt der trinationalen Regio-S-Bahn noch in den Ausbauschritt 2030/35 des «Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur», kurz STEP, zu platzieren. Gewerbedirektor Gabriel Barell ist zuversichtlich: «Angesichts dessen, dass einige Konkurrenzprojekte in anderen Landesteilen noch nicht so weit gediehen sind, darf sich die Region Basel hierfür realistische Chancen ausrechnen.»

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