Neujahrsvorsatz: Ihr Debitorenmanagement auf Vordermann bringen

15.12.2017

In vielen Unternehmen wird dem Debitorenmanagement immer noch verhältnismässig wenig Beachtung geschenkt – zu Unrecht, denn die Aufgaben des Debitorenmanagements sind für jede Firma unabdingbar und haben eine direkte Auswirkung auf die Überlebensfähigkeit, das Insolvenzrisiko und die Liquidität Ihrer Unternehmung.

Vereinfacht gesagt bestehen die Aufgaben des Debitorenmanagements darin, die Forderungen des eigenen Unternehmens gegenüber Kunden durchzusetzen. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  •  Ein gutes Debitorenmanagement erhält den Cashflow eines Unternehmens aufrecht und sorgt somit für eine gesunde Liquiditätslage.
  • Eine weitere zentrale Aufgabe im Debitorenmanagement ist die professionelle Kommunikation mit in Verzug geratenen Kunden. Ein geschicktes Debitorenmanagement kann, gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten, aktiv zur Kundenbindung beitragen.
  • Ein effektives Debitorenmanagement entlastet sämtliche Unternehmensbereiche. Damit trägt es entscheidend dazu bei, dass die Erfolgsaussichten von Kreditanträgen steigen, was wiederum positive Auswirkungen auf die Investitionsstrategie der Firma hat.

Setzen Sie diese Debitorenmanagement-Aufgaben zum Wohle Ihrer Unternehmung auch tatsächlich in die Praxis um – Sie werden sehen, dass sich der Aufwand lohnen wird!

HIER EIN PAAR PRAKTISCHE TIPPS ZUR UMSETZUNG

  • Rechnungen rechtzeitig ausstellen
  • bei grösseren Aufträgen Anzahlung bzw. à-conto Zahlung verlangen
  • regelmässige Kontrolle der offenen Debitoren (täglich oder mindestens wöchentlich)
  • regelmässiges Mahnen nach Ablauf der Zahlungsfristen (mit Mahnspesen)
  • freundlicher, persönlicher Kontakt zum Kunden

Und erst wenn alles nichts nützt, steht Ihnen der Rechtsweg beziehungsweise die Betreibung nach SchKG offen. Oder sie umgehen diese administrativen Aufgaben, konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft und treten ihre Forderungen via Factoring an ihre Bank oder ein Inkassobüro ab.

Bleiben sie auf jeden Fall am Ball – es lohnt sich!