Campus ­Unternehmertum

«Lenke Deine Zukunft» – Mit diesem Slogan will der Gewerbeverband Basel-Stadt das Prinzip der Spitzenförderung in der Berufsbildung verankern. Denn was im Spitzensport – wie beispielsweise der FC Basel vorbildlich zeigt – gang und gäbe ist, fehlt in der Berufsbildung noch weitgehend. Hier gibt der Gewerbeverband Basel-Stadt mit dem Projekt «Campus Unternehmertum» Gegensteuer. Das Ziel ist es, den Unternehmer-Nachwuchs von morgen zu fördern. Mit einer gezielten Betreuung vor, während und nach der Lehrzeit.

Mit dem Campus Unternehmertum verankert der Gewerbeverband Basel-Stadt das Prinzip der Spitzenförderung in der Berufsbildung.

Eine Berufsbildungs-Talentschmiede ist gerade in Basel-Stadt notwendig. Das zeigt folgende Zahl: «Nur gerade 17,9 Prozent der Jugendlichen in Basel-Stadt beginnen direkt nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre», sagt Reto Baumgartner, Leiter Berufsbildung beim Gewerbeverband Basel-Stadt. Das sei schweizweit der mit Abstand tiefste Wert. In Genf, dem Kanton mit der zweittiefsten Quote, liegt der Wert immerhin bei 35 Prozent. Auch wird in den nächsten Jahren in der ganzen Schweiz der Fachkräftemangel weiter zunehmen, sodass es für die KMU immer schwieriger werden wird, Stellen mit Führungsverantwortung zu besetzen. Das Pilotprojekt «Campus Unternehmertum » soll noch 2015 starten. Die Vorbereitungen und die Finanzierung sind weit fortgeschritten. Offen ist noch der Standort des Campus Unternehmertums.

Der Nachwuchs-Campus für Unternehmer verfolgt drei Hauptziele:

  • Erstens die Gewinnung von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern für die Berufslehre
  • Zweitens den Aufbau zukünftiger Fachpersonen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer.
  • Drittens die Steigerung der Direktübertrittsquote nach der obligatorischen Schulzeit.

Die gezielte Betreuung vor, während sowie nach der Lehrzeit sieht unter anderem Berufsinformationen, Lehrstellenvermittlung in ambitionierte Ausbildungsbetriebe und ergänzende Lehrinhalte wie Organisation, Führung, Finanzen und Kommunikation vor. Nicht fehlen dürfen natürlich die Hilfe bei Anschlusslösungen nach einem erfolgreichen Lehrabschluss sowie eine betriebsübergreifende Karriereplanung, inklusive möglicher Weiterbildungen.

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