Lysbüchel

Das Lysbüchel ist die letzte und grösste zusammenhängende Wirtschaftsfläche im Kanton Basel-Stadt. Es setzt sich aus drei grösseren Teilen mit verschiedenen Grundeigentümern zusammen: Der südliche Teil gehört der Stiftung Habitat und liegt in der Wohnzone 5a. Die Stiftung Habitat hat vor, ihr gesamtes Areal mit Wohnungen zu überbauen, um auf diese Weise der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum Abhilfe zu schaffen. Immobilien Basel-Stadt besitzt im süd-östlichen Teil des Geländes ebenfalls eine grössere Parzelle, und zwar in der Industrie- und Gewerbezone 7, wo sich unter anderem das Gebäude der ehemaligen Coop-Verteilzentrale befindet. Das weitaus grösste Stück des Areals gehört der SBB. Dieses erstreckt sich über das restliche Gelände bis in die Nordspitze hinauf und macht über 2/3 des gesamten Areals aus. Auch dieses befindet sich in der Zone 7.

Im Moment befinden sich zahlreiche Betriebe auf dem Gelände, doch die ersten Baurechtsverträge laufen bereits Ende 2016 aus und danach möchte die SBB auf ihrem Teil investieren und verdichten.

Aus diesem Grund hat der Gewerbeverband Basel-Stadt an einer alternativen und wirtschaftsverträglichen Lösung gearbeitet, die er zusammen mit der Handelskammer beider Basel am 28. April 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Unter dem Leitgedanken „verdichten statt verdrängen“ zeigte Gewerbedirektor Gabriel Barell anhand schlagkräftiger Visualisierungen die Zukunft des Areals. Wohnnutzen hat in diesem Werkgürtel die Wirkung eines Spaltpilzes und mittelfristig die Verdrängung der Unternehmen zur Folge. Die Visualisierungen zeigen Potenzial für grosse Gewerbehäuser, welche die ansässigen Betriebe, aber auch neue Firmen beherbergen können. Zudem wäre eine kulturelle Nutzung – beispielsweise Clubs oder Bars –an dieser Lage durchaus denkbar.

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