Herzstück Regio S-Bahn

Der Gewerbeverband Basel-Stadt unterstützt den Bau des Herzstücks Regio-S-Bahn. Das Projekt bietet nicht nur verkehrstechnisch, sondern auch städtebaulich grosse Chancen. Für die KMU-Wirtschaft handelt es sich um das volkswirtschaftlich bedeutendste ÖV-Projekt der nächsten Jahrzehnte.

Mit der Variante «Hoch» haben sich die beiden Basel für eine Linienführung entschieden, welche die gestellten Anforderungen an das Herzstück erfüllt und gleichzeitig auf den Bau teurer und unnötiger Tiefbahnhöfe beim Bahnhof SBB und beim Badischen Bahnhof verzichtet. Mit den beiden neuen Haltestellen «Basel Mitte» und «Basel Klybeck» werden zwei der wichtigsten Arbeitsplatzgebiete des Kantons ideal erschlossen. Zudem ermöglicht der Bau eines neuen ÖV-Drehkreuzes auf dem geplanten «Margarethenplatz» eine wirkungsvolle Entlastung der bestehenden Passerelle und des Centralbahnplatzes.

Der Gewerbeverband Basel-Stadt begrüsst es sehr, dass bei den verschiedenen Bestandteilen des Gesamtprojekts umfangreiche Kosten-Nutzen-Analysen durchgeführt wurden. Sie zeigen auf, dass der Bau des Herzstücks und der Zubringerbauwerke die Erreichbarkeit in der Region Basel massiv verbessert und damit einhergehend einen erheblichen volkswirtschaftlichen Mehrnutzen mit sich bringt. Vom Herzstück und einer leistungsfähigen S-Bahn werden alle profitieren: Unternehmen, Arbeitnehmer, Konsumenten und Touristen.

Um das Herzstück Regio-S-Bahn voranzutreiben, setzt sich der Gewerbeverband Basel-Stadt dafür ein, dass das Gesamtprojekt der trinationalen Regio-S-Bahn noch in den Ausbauschritt 2030/35 des «Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur», kurz STEP, platziert wird. Im Weiteren spricht er sich für eine kantonale Vorfinanzierung des Projekts aus.

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