Informationen rund um das Coronavirus

23.03.2020

Der Bundesrat hat am 20. März die Massnahmen im Kampf um die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) verschärft. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm. Ausserdem stellen sich für Unternehmer und Arbeitnehmende diverse Fragen.  Hier ist eine Übersicht zu den wichtigsten Informationen und Links (wird laufend aktualisiert).

UNTERSTÜTZUNGSPROGRAMME FÜR KMU UND INFORMATIONSSTELLEN

  • Kurzarbeit-Entschädigung: Ein wichtiges Instrument, um die Kostenseite zu Entlasten. Nützliche Informationen zur Kurzarbeit und zur Anmeldungen finden Sie auf der Website des Amts für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadtsowie auf der Website des KIGA in Baselland.
  • Unterstützung für Ausbildungsbetriebe: Wenn in Ihrem Betrieb aufgrund der finanziellen Auswirkungen des Coronavirus Lehrverhältnisse bedroht sind, dann können Unternehmen Unterstützung beantragen.
    Website-Link (BS)
    Antragsformular (PDF)
    Website-Link (BL)
  • Der Bundesrat stellt 20 Milliarden Franken als Bürgschaften für Überbrückungskredite zur Verfügung. Das Programm startet ab dem 26. März. Unternehmen, die Aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Not geraten, wenden sich einfach an Ihre Hausbank. Das Prozedere soll sehr schnell und einfach sein. Mehr.
  • Entschädigung für Erwerbsausfall (EO-Zahlungen für Selbständige, Künstler, etc.) Fragen und Antworten (PDF)
  • Prägnante Arbeitsrechtliche Informationen: Auf der Seite des Arbeitgeberverbandes Basel finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten aus arbeitsrechtlicher Sicht.
  • Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. In vielen Unternehmen wird die Arbeit fortgesetzt. Im Zusammenhang mit COVID-19 hat der Arbeitgeber besondere Verpflichtungen. Merkblatt des SECO. Um sich auf Baustellen zu schützen, müssen folgende Punkte unten erfüllt sein (Checkliste Baustellen)
  • Ausführliche Informationen für Unternehmen: Wer mehr Informationen zu den Themen Pandemie und Unternehmen möchte, findet diese im Fragen-Antworten-Dokument des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. «FAQ Pandemie und Betriebe» (PDF)
  • Informationen des Kantons Basel-Stadt und Baselland: Der Kanton Basel-Stadt informiert unter der Website www.coronavirus.bs.ch laufend über den aktuellen Stand und die weiteren Massnahmen in Bezug auf COVID-19. In Baselland können Informationen unter der kantonalen Website abgerufen werden.
  • Kanton Basel-Stadt unterstützt Wirtschaft mit Mitteln aus dem Krisenfonds für Ausbildungskosten, Überbrückungskrediten und Rechnungsaufschub. Mehr Informationen.
  • Kanton Baselland hat auch Unterstützungsmassnahmen auf den Weg gebracht. Mehr Informationen.
  • Informationen des Bundes: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert auf dieser Website über den aktuellen Stand des Coronavirus in der Schweiz.
  • Telefonische Auskunft:

NEUESTE ENTWICKLUNGEN

  • Massnahmenpaket des Bundesrates vom 20. März 2020Der Bundesrat unterstützt die Wirtschaft in der Coronakrise zusätzlich mit 32 Milliarden Franken. Insgesamt stehen damit über 40 Milliarden Franken zur Verfügung. Davon werden 20 Milliarden als Bürgschaften für Überbrückungskredite bereitgestellt. Im Weiteren werden die Kurzarbeit ausgeweitet und zusätzliche Unterstützungsmassnahmen für Selbstständigerwerbende, Kulturschaffende etc. eingeführt.
  • Betreibungen sind ab sofort bis zum 4. April 2020 ausgesetzt.Der Bundesrat hat einen Rechtsstillstand angeordnet.
  • Apotheken dürfen nur noch eine Packung pro Person von Fiebermitteln wie Ibuprofen und Paracetamol verkaufen.Ausgenommen davon sind chronisch kranke Personen.
  • Die SUVA verlängert die Zahlungsfristen für Unternehmen.

INFORMATIONEN FÜR UNTERNEHMEN MIT GRENZGÄNGERN AUS DEM ELSASS

  • An allen Schweizer Landesgrenzen finden wegen des Coronavirus seit dem 17. März wieder Personenkontrollen statt. Grenzgänger aus dem Elsass müssen folgende Dokumente mitführen, wenn sie über die Grenzen gehen möchten:

AUSGANGSLAGE

  • Der Bundesrat  hat am 16. März 2020 die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft. Er stuft die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Die wichtigsten Massnahmen (Vollständige Medienmitteilung des Bundesrats):
    • Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis am 19. April 2020 geschlossen.
      • Ab dem 16. März sind öffentliche und private Veranstaltungen verboten. Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzert- und Theaterhäuser, Sportzentren, Schwimmbäder und Skigebiete werden geschlossen. Ebenso werden Betriebe geschlossen, in denen das Abstand halten nicht eingehalten werden kann, wie Coiffeursalons oder Kosmetikstudios.
    • Diese Betriebe können offen bleiben:
      • Lebensmittelläden, Take-aways, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten, Apotheken und Drogerien bleiben geöffnet, ebenso Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen. Hotel-Restaurants dürfen nicht für externe Gäste zugänglich sein. Auch Werkstätten für Transportmittel können geöffnet bleiben. Alle diese Einrichtungen müssen die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit zum Abstand halten und zur Hygiene einhalten.
    • Grenzkontrollen: Der Bundesrat führt ebenfalls ab den 16.3.2020 Kontrollen auch an den Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich ein. Wichtig: Pendlerinnen und Pendler, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, können weiterhin ein- und ausreisen.
  • Bereits am 13. März kommunizierte der Bundesrat:
    • Die Schulen werden bis am 19. April geschlossen. Allerdings sind Schulen und Kitas angehalten, am jeweiligen Standort Betreuungsangebote sicherzustellen für Eltern, die im Gesundheitswesen arbeiten oder aus anderen Gründen am Arbeitsplatz sein müssen und welche die Kinderbetreuung nicht andersweitig organisieren können.
    • Der Bundesrat bewilligte 10 Milliarden Franken Soforthilfe für die Wirtschaft (Medienmitteilung zu den Unterstützungsmassnahmen).
  • Der Kanton Basel-Stadt hat am 11. März ein Paket mit Unterstützungsmassnahmen für betroffene Unternehmen präsentiert.