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25.05.2020

Die wichtigsten Websites bei Bund und Kantonen:

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Diverse Spezialregelungen

  • AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge: Zur Entlastung der Unternehmen verzichten AHV, IV, EO und ALV rückwirkend ab dem 21. März bis zum 30. Juni generell auf Verzugszinsen auf verspätete Beitragszahlungen. Die Beiträge bleiben aber geschuldet und müssen vollständig bezahlt werden. Ab dem 1. Juli 2020 werden die Ausgleichskassen für bis dahin ausstehende Beitragszahlungen wieder Mahnungen ausstellen und bei Nichtbezahlung die Betreibung einleiten. Mehr.
  • BS: Die Allmendgebühren für Boulevardrestaurants, Reklameanlagen, Warenauslagen, Reklamereiter und Marktstände werden vorläufig nicht erhoben.
  • BS: Vergrösserung der Boulevardflächen auf Allmend für Gastrobetriebe: Restaurants können – so lange die Abstandsregeln aufgrund des Coronavirus nicht aufgehoben sind – ohne Bewilligung ihre bestehende Aussenbestuhlung ausdehnen. Dies unter Wahrung der vorgegebenen Voraussetzungen und Auflagen sowie insbesondere der Sicherheitsbestimmungen. Mehr.
  • Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: In vielen Unternehmen wird die Arbeit fortgesetzt. Im Zusammenhang mit COVID-19 hat der Arbeitgeber besondere Verpflichtungen. Merkblatt des SECO. Um sich auf Baustellen zu schützen, müssen folgende Punkte unten erfüllt sein (Checkliste Baustellen).
  • IWB: Firmen, die aufgrund des Coronavirus existenzielle Liquiditätsprobleme haben und deshalb nicht in der Lage sind, ihre offenen IWB-Rechnungen (Energie, Wasser) fristgerecht zu bezahlen, können sich mit ihrem Kundenberater bzw. dem IWB Forderungsmanagement in Verbindung setzen.
  • Medizinalgüter: Vorübergehende Aussetzung der Zölle bis 9. Oktober 2020.
  • Bei der Stellenmeldepflicht (STMP) werden die Meldepflicht und alle damit verbundenen Aufgaben und Pflichten für Arbeitgeber und die öffentliche Arbeitsvermittlung für sechs Monate ab dem 26. März 2020 aufgehoben. Damit werden die Rekrutierungsprozesse bspw. für medizinisches Personal, die Pharmabranche, die Landwirtschaft oder die Logistik erleichtert.
  • Befristeter Rechtsstillstand für die Reisebranche: Reisebüros können für Rückzahlungen nach einer Reiseannullation bis zum 30. September 2020 nicht betrieben werden. Medienmitteilung des Bundesrates.
  • Steuern: Firmen, die aufgrund des Coronavirus existenzielle Liquiditätsprobleme haben und deshalb nicht in der Lage sind, ihre Steuerrechnungen fristgerecht zu bezahlen, können sich mit der Steuerverwaltung in Verbindung setzen. Zudem hat die Steuerverwaltung weitere Massnahmen infolge der Corona-Pandemie beschlossen.
  • Die SUVA verlängert die Zahlungsfristen für Unternehmen. Diese Massnahme ist bis am 30. Juni 2020 befristet.
  • Die Fristen bei Zahlungsrückständen bei Wohn- und Geschäftsmieten werden von 30 auf 90 Tage verlängert. Dies für Zahlungsrückstände im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus und für Mieten, die zwischen dem 13. März und dem 31. Mai 2020 fällig werden. (Medienmitteilung)