Feierliche Verabschiedungen aus dem Vorstand und neue Ehrenmitglieder

30.11.2022

An ihrer Versammlung vom 29. November 2022 haben die Delegierten des Gewerbeverbands Basel-Stadt den Präsidenten Marcel Schweizer, die Vorstandsmitglieder Miriam Baumann und Markus Lehmann sowie Direktor Gabriel Barell feierlich verabschiedet. Marcel Schweizer und Miriam Baumann wurden überdies zu Ehrenmitgliedern ernannt. Im Weiteren beschlossen die Delegierten die JA-Parole zum kantonalen Steuerpaket.

 

Sowohl für Gabriel Barell, den Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt, als auch für Präsident Marcel Schweizer war es gestern die letzte Delegiertenversammlung (DV), die unter ihrer Verantwortung abgehalten wurde. Entsprechend gross war der Applaus bei der Verabschiedung von Schweizer und Barell, aber auch von Miriam Baumann und Markus Lehmann, welche beide per Ende 2022 aus dem Vorstand austreten werden.

Marcel Schweizer und Gabriel Barell

 

Nach einem Antrag aus den Reihen der Delegierten wählte die Versammlung Miriam Baumann und Marcel Schweizer aufgrund ihrer grossen Verdienste für den Gewerbeverband und die Basler KMU-Wirtschaft zu Ehrenmitgliedern.

 

Die letzte DV war es auch für den Leiter Politik des Gewerbeverbands Basel-Stadt, Patrick Erny, welcher den Verband per Ende Februar verlassen wird. Auch er wurde herzlich verabschiedet. Zuvor informierte Erny über das kantonale Steuersenkungspaket, welches voraussichtlich am 12. März 2023 zur Abstimmung gelangen wird. Mit dem Paket werden zahlreiche hängige Forderungen in Form eines Gesamtpakets zur Entlastung natürlicher Personen, vor allem Familien mit Kindern, erfüllt. Damit würden die Einkommen der Fachkräfte im Bereich mittlerer und oberer Steuersatz entlastet, «wenn auch in einem aus Gewerbesicht zu geringem Ausmass», wie Erny sagte. Gerade die Senkung des unteren Einkommenssteuersatzes auf 21 Prozent sei nicht ausreichend, um den gewerblichen Mittelstand genügend wirksam zu entlasten. Der Gewerbeverband Basel-Stadt hatte laut Erny im politischen Prozess eine Senkung auf 20 Prozent gefordert. Trotz der Mängel stelle das vorliegende Gesamtpaket einen gangbaren Kompromiss dar. Es sei als erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung zu verstehen. Die Delegierten folgten dieser Argumentation und fassten einstimmig die JA-Parole.

Marcel Schweizer und Markus Lehmann

Marcel Schweizer und Miriam Baumann