Umfrage – Neue Studie zum Mindestlohn

24.01.2023

In einem mehrjährigen Wirkungsmonitoring untersucht die Uni Basel die Auswirkungen des Mindestlohns in Basel-Stadt. Für den Erfolg des Forschungsprojekts ist eine möglichst hohe Beteiligung seitens der Unternehmen elementar. Machen auch Sie mit!

Seit dem 1. Juli 2022 gilt im Kanton Basel-Stadt ein staatlicher Mindestlohn. Betrug dieser im vergangenen Jahr noch 21 Franken (exklusive Ferienzuschlag), so wurde er per Anfang Januar bereits ein erstes Mal erhöht (vgl. untenstehende Info-Box). Die Einführung des Mindestlohns geht auf eine entsprechende Volksabstimmung im Juni 2021 zurück, als sich die Basler Stimmbevölkerung knapp für den Gegenvorschlag zur Mindestlohninitiative ausgesprochen hatte.

Mehrjähriges Wirkungsmonitoring

Es gibt bereits verschiedene Anzeichen, wie sich die Einfühung des Mindestlohns innerhalb des Kantons Basel-Stadt negativ auf die Beschäftigtensituation auswirkt, namentlich im Bereich der Praktika. Für eine abschliessende Einschätzung ist es jedoch noch zu früh – und es werden zusätzliche Daten benötigt. Hier setzt nun ein mehrjähriges Wirkungsmonitoring der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel an, welches vom Gewerbeverband Basel-Stadt zusammen mit dem Arbeitgeberverband Region Basel sowie der Handelskammer beider Basel unterstützt wird.

Qualitative Untersuchung

Konkret sollen in mehreren Wellen Unternehmen zur Beschäftigungssituation befragt werden. Dies erfolgt in Form einer schriftlichen qualitativen Befragung. Auf diese Weise können wichtige Erkenntnisse über die kurz- und längerfristigen Folgen eines staatlichen Mindestlohns gewonnen werden, welche wiederum im Einsatz gegen weitergehende Einschränkungen des liberalen Arbeitsmarkts in Basel-Stadt und darüber hinaus hilfreich sein können.

Machen Sie mit!

Es ist von grösster Bedeutung für den Erfolg dieser Untersuchung, dass möglichst viele Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Regionen an der Befragung teilnehmen. Um belastbare Vergleichswerte eruieren zu können, ist namentlich die Beteiligung von Unternehmen mit Domizil ausserhalb des Kantons Basel-Stadt sehr wichtig.

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