03.09.2026
Abstimmung – Nein zur «Ernährungsinitiative»
Die «Ernährungsinitiative» verlangt, dass der Netto-Selbstversorgungsgrad innerhalb von nur zehn Jahren von heute 42 Prozent auf mindestens 70 Prozent gesteigert wird.
Dies kann jedoch nur mit einer Lebensmittelproduktion erreicht werden, die mehr auf pflanzliche statt auf tierische Nahrungsmittel ausgerichtet wird. Gleichzeitig sollen die Subventionen entsprechend ausgerichtet und der Trinkwasserschutz verbessert werden – sämtliche Massnahmen sollen durch zusätzliche staatliche Regulierungen umgesetzt werden. Der Gewerbeverband Basel-Stadt empfiehlt die Nein-Parole.
Mehr Einkaufstourismus
Wenn die freie Verfügbarkeit von Fleisch, Milchprodukten und Eiern in den Schweizer Läden künstlich verknappt wird, führt das unweigerlich zu massiven Preiserhöhungen im Inland. Konsumenten/-innen, die sich beim täglichen Essen nicht staatlich bevormunden lassen wollen, werden sich im nahegelegenen Ausland mit bezahlbaren tierischen Lebensmitteln eindecken. Dieser absehbare Boom des Einkaufstourismus entzieht dem lokalen Detailhandel und den Dorf- und Quartierläden direkt den Umsatz.
Diesen Strukturwandel werden viele KMU nicht überleben. Und wenn Metzgereien, Käsereien, Dorfläden oder Logistiker schliessen müssen, gehen auch Arbeitsplätze verloren.
Einschränkung der Konsumfreiheit
Statt weiterhin selbst entscheiden zu können, was auf den Teller kommt, würde der Staat künftig vorschreiben, dass sich die Bevölkerung grösstenteils vegan ernährt. Eine solche Bevormundung greift direkt in die persönliche Freiheit ein und ersetzt den mündigen Konsumentscheid durch staatliche Vorgaben.
Höhere Lebensmittelpreise
Zusätzliche Auflagen und ein schrumpfendes Angebot an einheimischen Produkten treiben die Preise nach oben. Darunter leiden gerade einkommensschwächere Haushalte am stärksten, da sie sich gesunde, regionale Lebensmittel zunehmend nicht mehr leisten können.