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Berufsbildung als Fundament des Gewerbes

Berufsbildung als Fundament des Gewerbes

Im Rahmen des jährlichen Austauschs zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der kantonalen Jungparteien und dem Gewerbeverband Basel-Stadt erhielten die Teilnehmenden einen einmaligen Einblick in das Ausbildungszentrum des Gebäudetechnikverbandes suissetec Nordwestschweiz.

Egal ob Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Sanitär- oder Spenglergewerbe – Lernende in diesen Berufen führt der Weg höchstwahrscheinlich ins Ausbildungszentrum der suissetec Nordwestschweiz. Dort finden unter anderem überbetriebliche Kurse und Weiterbildungen statt. Für den Gewerbeverband Basel-Stadt bot dieser Anlass die ideale Gelegenheit, den Jungparteien zu zeigen, wo Berufsbildung wirklich stattfindet.

Rosi Wohlgemuth, Präsidentin von suissetec Nordwestschweiz, und Adriano Cotti, Leiter Berufsbildung, gewährten den Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker spannende Einblicke in den Branchenverband. Bei der Präsentation und der Führung durch das Ausbildungszentrum wurde greifbar, dass die Förderung der Jugend für sie einen hohen Stellenwert hat und der Verband auch gezielt in die Ausbildung junger Menschen investiert. Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament eines funktionierenden Gewerbes, und es braucht politische Rahmenbedingungen, die das duale Bildungssystem stärken. Für die Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker war dies ein direkter Einblick, warum die Berufsbildung auch auf politischer Ebene prioritär behandelt werden sollte.

Praxisnaher Einblick

Das Highlight des Abends war die praktische Werkstattarbeit. Unter Anleitung fertigten die Teilnehmenden ihre eigene Giesskanne an, aus Rohren und mit Werkzeugen, die Lernende im Ausbildungszentrum täglich in die Hand nehmen. Was für angehende Fachkräfte Alltag ist, war für die Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker eine neue Erfahrung.

Zuhören lohnt sich

Im zweiten Teil des Abends präsentierte der Gewerbeverband Basel-Stadt seine Schwerpunktthemen und erläuterte die Abstimmungsparolen für den 14. Juni 2026. Den Abschluss bildete ein Apéro, der Raum für ungezwungene Gespräche bot.

Der Anlass stand ganz im Zeichen des offenen Austauschs. Für den Gewerbeverband Basel-Stadt ist klar, dass die Perspektiven der jungen Menschen gehört werden müssen. Solche Begegnungen schaffen Verständnis auf beiden Seiten und legen den Grundstein für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik.

Jungparteienaustausch

Der Gewerbeverband Basel-Stadt tauscht sich regelmässig mit den Vertreterinnen und Vertretern der Jungparteien im Kanton Basel-Stadt aus. «Die Teilnahme an solchen Treffen bietet den Jungpolitikerinnen und -politikern die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Branchen und Unternehmen zu gewinnen und sich mit den Anliegen und Interessen der lokalen Wirtschaft vertraut zu machen», sagt Reto Baumgartner, Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt. «Diese regelmässigen Treffen dienen auch dazu, über aktuelle Themen und Herausforderungen zu diskutieren. Dabei steht der Austausch von Ideen und Perspektiven im Vordergrund, um eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern.»