11.09.2026
Klima-Award Basel-Stadt 2026 vergeben
An der Gewerbetagung vom 10. September 2026 im Basler Stadtcasino sicherte sich die Freie Gemeinschaftsbank Genossenschaft den mit 10’000 Franken dotierten Klima-Award 2026. Die Tarzan GmbH sicherte sich den Publikumspreis im Wert von 3000 Franken.
Im Rennen um den Klima-Award 2026 konnte sich die Freie Gemeinschaftsbank Genossenschaft gegen die Leckerlimanufaktur Spalentor GmbH und das Modelabel Tarzan GmbH durchsetzen. «Hier wird Ökologie seit vier Jahrzehnten gelebt und nicht als Verkaufsmasche vorgeschoben», begründete Gewerbedirektor Reto Baumgartner den Entscheid der siebenköpfigen Fachjury, die zuvor alle Betriebe vor Ort inspiziert hatte. Das Geldinstitut vergibt Kredite ausschliesslich an Vorhaben mit ökologischem, sozialem oder kulturellem Nutzen und misst die Wirkung über eine eigene Fachstelle.
Tarzan GmbH holt Publikumspreis
Den mit 3000 Franken dotierten Publikumspreis sicherte sich die Tarzan GmbH. Ihr war es gelungen, im öffentlichen Online-Voting am meisten Stimmen auf sich zu vereinigen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben unter anderem in den eigenen Social-Media-Kanälen mobilisiert, aber auch in den beiden Stores und via Newsletter.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt hatte den Klima-Award Basel-Stadt 2024 ins Leben gerufen, um unternehmerische Tatkraft der KMU im Klimaschutz sichtbar zu machen. Getragen wird die Auszeichnung von Partnern wie der Basler Kantonalbank, den IWB sowie dem Kanton Basel-Stadt. Nach einer ersten Selektion im Juni besuchte eine siebenköpfige Fachjury im August die Betriebe, um Geschäftsmodelle und CO2-Bilanzen auf Herz und Nieren zu prüfen.
Bildlegende:
Finalisten des Klima-Awards Basel-Stadt 2026 (v.l.): Sanjay Singh, Leckerlimanufaktur Spalentor; Manuel Rieder, Tarzan GmbH (Gewinner Publikumsvoting); Max Ruhri, Freie Gemeinschaftsbank Genossenschaft (Gewinner Klima-Award).