Logo Burger

KA Web 2

Klima-Award Basel-Stadt: Die drei Finalisten sind gekürt

Klima-Award Basel-Stadt: Die drei Finalisten sind gekürt

Der Klima-Award Basel-Stadt 2026 biegt auf die Zielgerade ein.

Nach einer intensiven Jurysitzung am 16. Juni stehen nun drei Basler Unternehmen im Finale. Jedes hat die Chance, den Hauptpreis im Wert von 10’000 Franken oder den mit 3’000 Franken dotierten Publikumspreis zu gewinnen. Das Voting läuft vom 10. bis 17. August. Im folgenden werden die drei Finalisten kurz vorgestellt (Reihenfolge alphabetisch).

 

Freie Gemeinschaftsbank Genossenschaft

Nachhaltige Kreditvergabe stärkt ökologische Projekte und Kleingewerbe.

Die Freie Gemeinschaftsbank Genossenschaft mit Sitz in Basel richtet ihre gesamte Geschäftstätigkeit an ethischen und ökologischen Kriterien aus. Das Finanzinstitut verzichtet im Anlage- und Kreditgeschäft auf reine Gewinnmaximierung. Stattdessen finanziert die Bank gezielt Projekte und Unternehmen, die einen nachvollziehbaren Beitrag zum Klimaschutz, zur sozialen Gerechtigkeit oder zur kulturellen Entwicklung leisten.

Projekte und Kleingewerbe erhalten durch die Bank Zugang zu Finanzierungen für ökologische Transformationen, energetische Sanierungen und nachhaltige Betriebsmodelle. Transparenz ist dabei ein zentraler Pfeiler: Die Bank legt sämtliche vergebenen Kredite offen, sodass die Herkunft und der Einsatz der Gelder für die Anleger vollständig nachvollziehbar sind.

Mit dieser konsequenten Fokussierung auf die Realwirtschaft und den ökologischen Wandel fördert die Genossenschaftsbank die regionale Nachhaltigkeit und nimmt eine Vorreiterrolle im Schweizer Bankenwesen ein.

www.gemeinschaftsbank.ch

 

Leckerlimanufaktur Spalentor

Wie traditionelles Handwerk zum ökologischen Vorbild wird.

Die Leckerlimanufaktur Spalentor produziert Basler Leckerli nach traditionellen Methoden und zeigt, wie ein Handwerksbetrieb keine komplexen Strategien braucht, um ökologisch ein Vorbild zu sein. In der Produktion werden Abfälle konsequent vermieden. So werden zum Beispiel aus Leckerlischraps feinste Glacé und Truffes hergestellt. Abschnitte werden zu einem Leckerlisirup für Heissgetränke eingekocht.

Die Nachhaltigkeitsstrategie basiert unter anderem auf einer Verankerung in der Region. Die benötigten Rohstoffe bezieht der Betrieb bevorzugt aus der näheren Umgebung, um CO2-Emissionen durch Transportwege gering zu halten.

Da der Verkauf vor Ort sowie via Cargovelo oder Post stattfindet, wird die Umweltbelastung auf ein Minimum reduziert. Aktuell wird zudem an einer rein pflanzlichen Leckerlivariante mit Basler Früchten getüftelt, um wertvolle Ressourcen optimal zu nutzen und ein rundum nachhaltiges Produkt anzubieten.

www.leckerli-spalentor.ch

 

Tarzan Streetfashion

Lokales Streetwear-Label setzt auf langlebige Eigenkollektionen.

Das Basler Streetfashion-Label Tarzan Corporate Fashion positioniert sich seit 2001 als Alternative zur industriellen Massenware. Das Unternehmen entwickelt pro Jahr zwei Eigenkollektionen, bei denen Langlebigkeit und Qualität im Vordergrund stehen. Durch das zeitlose Design der Kleidungsstücke wirkt der Betrieb der Wegwerfmentalität in der Textilbranche entgegen und schont damit langfristig Ressourcen.

Die Produktion erfolgt in Europa. Tarzan arbeitet mit Lieferanten in der Schweiz und Portugal zusammen. Diese Nähe zu den Produktionsstätten ermöglicht kurze Transportwege und reduziert die CO2-Emissionen im Vergleich zu globalen Textilimporten.

Neben der eigenen Modelinie überträgt das Unternehmen diese Produktionsstandards auf den Bereich der Firmenbekleidung, zum Beispiel für die Stadtgärtnerei Basel. Passend zur Ausrichtung des Unternehmens lautet ein Motto von Tarzan: «Ein Kleidungsstück, das nicht ersetzt wird, braucht auch keine Ressourcen. Deshalb machen wir zeitlose Mode, die lange Freude macht.»

www.tarzan-cf.ch

 

Nächste wichtige Termine

  • 10.– 17. August 2026: Onlineabstimmung – Publikumspreis
  • 10. September 2026: Preisverleihung ab 18 Uhr