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Küchen-Sharing für Basler Food-Start-ups

Küchen-Sharing für Basler Food-Start-ups

Nach einer erfolgreichen Testphase sucht der Verein Basel Food Factory für das Angebot Shared Kitchen nach weiteren Standorten.

Das Projekt Shared Kitchen Basel aktiviert ungenutzte professionelle Kücheninfrastruktur und macht sie Food-Start-ups sowie Kleinstproduzenten niederschwellig zugänglich. Als Vermittler bringt die Initiative Küchenbesitzerinnen und -besitzer mit freien Kapazitäten und innovative Produzentinnen und Produzenten zusammen.

Im Dezember 2025 wurde die Pilotphase abgeschlossen. Nun ist Shared Kitchen in den regulären Betrieb übergegangen. Die Bilanz fällt eindeutig aus: Die Nachfrage von Food-Start-ups und Kleinstunternehmen nach professionellen Produktionsflächen übersteigt die Kapazitäten bei weitem.

Leerzeiten vermeiden

Das Modell setzt auf die Aktivierung ungenutzter Infrastruktur. Es gilt, Leerzeiten in den Küchen zu vermeiden. Shared Kitchen Basel übernimmt dabei die Koordination. Ziel ist es, reibungslose Abläufe sicherzustellen, damit kein administrativer Mehraufwand entsteht.

Für die nächste Phase plant das Team den Aufbau stärker privatisierter Produktionsräume. Um das Angebot weiter auszubauen, sucht der Verein gezielt das Gespräch mit Küchenbesitzerinnen und -besitzern aus dem Basler Gewerbe, die bereit sind, ihre Infrastruktur zu teilen.

Förderung lokaler Food-Innovationen

Die Community besteht aus engagierten Produzentinnen und Produzenten, die Wert auf einen sorgsamen Umgang mit der Hardware und die Einhaltung bestehender Betriebsabläufe legen. Interessierte Betriebe leisten so einen direkten Beitrag zur Förderung lokaler Food-Innovationen.