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Rent-a-Stift: Über 1500 Schüler/-innen erreicht

Rent-a-Stift: Über 1500 Schüler/-innen erreicht

Am 3. Juni 2026 wurde im Antikenmuseum Basel in Basel das diesjährige Projekt Rent-a-Stift feierlich abgeschlossen.

«Es hat Spass gemacht, fast gleichaltrigen Leuten von unseren Berufen zu berichten», sagte eine Teilnehmerin von Rent-a-Stift im Rückblick auf ihren Einsatz Rent a Stift. Gemeinsam mit den Verantwortlichen aus den Lehrbetrieben, Projektverantwortlichen und Vertretungen des Bildungsbereichs wurde am 3. Juni 2026 im Antikenmuseum in feierlichem Rahmen der Abschluss des Projekts begangen.

Lernende informieren an Schulen

Rent a Stift ist ein gemeinsames Projekt des Kantons Basel‑Stadt, der Volksschulen, Mittelschulen und Berufsbildung und des Gewerbeverbands Basel‑Stadt. Die Idee: Lernende besuchen als Tandems Sekundarschulklassen. Dort erzählen sie auf Augenhöhe von ihrer Berufswahl, ihrem Beruf und ihrer Ausbildung.

Projektleiterin Katharina Imhof erläuterte in ihrem Referat: «Unsere Lernenden treten für die Berufsbildung ein. Junge Menschen, die selbst erst vor Kurzem an genau diesem Punkt standen.»

85 Klassen besucht

Die aktuellen Zahlen 2026 belegen den Erfolg des Projekts: Rund 1500 Betriebe wurden kontaktiert. Daraus resultierten 57 Anmeldungen, wovon 51 Lernende aus 40 Betrieben tatsächlich teilnahmen. Diese deckten insgesamt 26 verschiedene Berufe ab. Von Februar bis Mai wurden in 12 Schulhäusern insgesamt 85 Klassen besucht. Dadurch wurden rund 1530 Schülerinnen und Schüler erreicht.

Dabei kamen auch schlummernde Talente zum Vorschein. So konnte eine Lernende des Profils Kauffrau EBA den Jugendlichen die zweijährige Lehre näherbringen. Bei einem Besuch von Lernenden aus der Privatversicherung und der Bekleidungsgestaltung zeichnete ein Schüler derart ausgefallene Mode-Design-Modelle, das selbst die Lehrperson überrascht war.

Intensive Vorbereitung

«Wir konnten zeigen, dass es noch anderes gibt, als nur den gymnasialen Weg», bilanzierte ein Teilnehmer. Viele Schüler/-innen zeigten sich erstaunt über die Vielseitigkeit einer Berufslehre.

Voraussetzung für die Einsätze bei Rent-a-Stift waren zwei intensive Seminartage im Vorfeld, geleitet von Verena Gauthier, Karin Liechti und Stephan Hamann. Dort lernten die angehenden Berufsleute, wie man präsentiert und eine Lektion authentisch gestaltet.

Zertifikat als Zeichen der Anerkennung

Zum Abschluss erhielten die Lernenden ihr verdientes Zertifikat. Katharina Imhof richtete zum Ende des Events einen Appell an die Lehrbetriebe: «Motiviert auch andere Betriebe, steckt sie mit dem Rent‑a‑Stift‑Feuer an. Je mehr Lernende mitmachen, desto mehr Jugendliche entdecken Berufe, die sie sonst nie kennenlernen würden.»

Die Anmeldung für die nächste Runde startet Mitte Juni 2026, die kommenden Vorbereitungsseminare finden im Dezember 2026 statt.