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«Bier mit Basler DNA»

Luzius Bosshard, Geschäftsführer von «Unser Bier», spricht über die Verbindung zu Basel, den Reiz von Innovationen und die Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

 

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«kmu news»: Luzius Bosshard, «Unser Bier» ist für viele Baslerinnen und Basler weit mehr als nur ein Getränk – es ist beinahe ein Stück Heimat. Wie würden Sie vor diesem Hintergrund Ihre grösste Freude im Beruf beschreiben?
Luzius Bosshard: Die grösste Freude und damit auch die Faszination am Beruf liegt für mich darin, ein richtig gutes Bier mit Basler DNA zu kreieren. Es ist das Gefühl, ein Stück Heimat in jeder Flasche einzufangen. Durch das Brauen von biologisch und qualitativ hochstehenden Bieren vermitteln wir dieses Gefühl. Besonders wenn es um unsere Spezialbiere geht, die man auf unserer Website entdecken kann, spürt man diese Leidenschaft. Aber eigentlich bringt es nicht viel, die Biere zu beschreiben. Am besten man probiert sie.

Welche Rolle spielt die Geschichte von «Unser Bier» für Sie persönlich?
Unsere Geschichte ist tief mit Basel verwurzelt. Angefangen als eine Idee von Baslern für Baslerinnen und Basler, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, der Stadt ein eigenes Bier zu geben. Jede Etappe, jeder Meilenstein, den wir erreicht haben, erzählt von dieser Bindung. Unsere Anfänge und die Unterstützung unserer Aktionärinnen und Aktionäre haben uns geformt und ermöglicht, dass wir heute so erfolgreich sind. Am Anfang waren es einige Hundert Aktionärinnen und Aktionäre. Heute sind es mehr als 11 000.

Luzius Bosshard, Geschäftsführer von «Unser Bier».

Kürzlich feierte Ihr Unternehmen das 25-jährige Jubiläum. Wie war das Jubiläumsfest vom 20. und 21. Oktober?
Das Jubiläumsfest war schlichtweg überwältigend! Das Konzert mit dem Basler Rapper Pyro war für mich persönlich ein absolutes Highlight und die Performance von Manu Hartmann am Samstag hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Das Fest war nicht nur eine Feier unserer Erfolgsgeschichte, sondern vor allem auch ein Dankeschön an die Stadt Basel und ihre Menschen. So gesehen waren es auch sehr emotionale Momente für mich.

Sie erwähnten Trends und Vorlieben in der Bierlandschaft. Was können Sie uns darüber erzählen?
Trends sind spannend – und überraschend! Die jüngere Generation liebt Spezialbiere wie New England IPA oder Red Ale. Das spornt uns an, kreativ zu sein. Aber trotz aller Innovation sind es am Ende dann gleichwohl die blonden, leichten Biere, die das Herzstück unseres Sortiments bilden. Diese Balance zwischen Tradition und Innovation ist es, was «Unser Bier» ausmacht.

Und wie sehen Sie die wachsende Konkurrenz?
Ich sehe die Zunahme an Brauereien durchaus positiv. Vielfalt bereichert den Markt! Aber bei allem Wettbewerb steht für mich die Qualität an allererster Stelle. Gute Hygiene ist entscheidend, insbesondere wenn es um nicht pasteurisierte Biere geht. Und während wir die regionalen Mitbewerber schätzen, bleibt unser Fokus auf Basel. Wir wollen den Basler Markt intensivieren, statt in andere grosse Schweizer Städte zu expandieren. Zürich als Markt liegt für uns beispielsweise nicht wirklich im Fokus. Unsere Region hingegen schon. Und das jeden Tag.

Wo können Bierliebhaber Ihr Produkt hauptsächlich finden?
Wir sind bei vielen regionalen Getränkehändlern im Vertrieb, es gibt das Bier in diversen Supermärkten und Restaurants. Aber was besonders spannend ist: unsere Präsenz bei Basler Veranstaltungen wie der Baloise Session, Allianz Cinema, Young Stage oder «Jazz auf dem Platz» in Muttenz. Diese Events unterstreichen unsere lokale Verbindung und wir sind stolz, dass wir ein Teil dieser Tradition sein dürfen.

Was sind die nächsten Schritte für «Unser Bier»?
Neben ständigen Innovationen möchten wir Basel weiterhin als unseren Hauptmarkt sehen und in der Region wachsen. Unsere Aktionärinnen und Aktionäre mit einem herausragenden Produkt zu erfreuen, bleibt unser grösstes Ziel – auch in den kommenden 25 Jahren.

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