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Zukunftsmacher/-innen über Basels Dächern

Zukunftsmacher/-innen über Basels Dächern

Rund 60 junge KMU-Leitende und Start-up-Gründende trafen sich auf dem Rooftop des Basler Restaurants Noohn zur Premiere des Netzwerkanlasses «Zukunftsmacher/-innen».

Nach einem heissen Arbeitstag bot der Netzwerkevent «Zukunftsmacher/-innen» am 28. Mai 2026 auf dem Rooftop des Noohn in Basel genau den richtigen Rahmen für einen angenehmen Ausklang des Tages. Gewerbedirektor Reto Baumgartner und Moderator Kevin Wandji Tchatat begrüssten die rund 60 Gäste an der Henric Petri-Strasse 12.

Zweck des After-Work-Anlasses für die 25- bis 35-jährigen Teilnehmenden war es, sich in ungezwungenem Rahmen zu treffen, kurze Impulse zu Unternehmertum und Führung mitzunehmen und sich von anderen jungen Unternehmerpersönlichkeiten inspirieren zu lassen.

Moderator Kevin Wandji Tchatat gab zunächst Einblick in seinen persönlichen Werdegang vom Beachsoccer-Nationalspieler über das Radio bis hin zur Selbstständigkeit mit der eigenen Unternehmung, die er gemeinsam mit seinem Bruder führt. «Die Zusammenarbeit mit dem eigenen Bruder ist sehr wichtig», betonte er. «Man kann sich zu 100 Prozent aufeinander verlassen.»

In zweiminütigen Kurzinterviews stellte Wandji Tchatat verschiedene Unternehmerpersönlichkeiten vor. Laura Küng berichtete über die Übernahme des väterlichen Malergeschäfts, in dem sie ausschliesslich Frauen beschäftigt. «Das war ein bewusster Entscheid, so unterscheidet man sich von anderen und man hat eine sehr gute Stimmung auf der Baustelle», sagte sie mit einem Schmunzeln.

Der ehemalige Elektriker Fabian Ritter nannte seine Hauptmotivation, selbstständiger Fotograf zu werden: «Ich wollte etwas Eigenes auf die Beine stellen». Coiffeur Jascha Hueber setzt ganz auf Nachhaltigkeit und vegane Produkte und hielt fest: «Das ist wichtiger denn je und es ist auch ein Alleinstellungsmerkmal, wenn man sich darauf spezialisiert.»

Jan Dietrich, der in der Familiendruckerei in Kleinhüningen arbeitet, unterstrich die grosse Bedeutung von Basel für das Unternehmen. «Regionalität ist entscheidend, dafür stehen wir mit unserem eigenen Label ‹Gedruckt in Basel› ein», so Dietrich.

Stephan Mezger, der zusammen mit Dumina Pfiffner eine eigene Treuhandunternehmung führt, erklärte: «Wichtig im Job sind Leidenschaft und Freude, und natürlich Know-how.»

Vom Bankangestellten bei der UBS zum selbstständigen Bierbrauer wurde Dominik Neff. Der Schritt habe ihn gar nicht so viel Mut gekostet, da das Brauen zuvor bereits intensiver als Hobby betrieben wurde. Neff bilanzierte: «Ich wusste: Wenn ich den Schritt jetzt nicht mache, mache ich ihn nie. Ich habe den Schritt nie bereut.»

Die Premiere des neuen Eventformats «Zukunftsmacher/-innen» verlief durchwegs positiv. Die anwesenden Jungunternehmer/-innen sowie die Organisatoren des Gewerbeverbands Basel-Stadt zeigten sich hochzufrieden mit dem Austausch über den Dächern von Basel. «Ich finde es ermutigend, dass so viele junge Menschen zusammengekommen sind, die allesamt für das Unternehmertum brennen», bilanzierte Reto Baumgartner.